• Vanessa

News - Mein Weg in die Selbstständigkeit (I)


Puh ... ist schon wieder 2019. Wie die Zeit vergeht. Jedes Jahr auf's Neue nehme ich mir vor, meine Website und meinen Blog regelmäßiger zu gestalten und viel wichtiger, endlich den Schritt zu wagen, mit meiner Fotografie Geld zu verdienen.

Teil eins ist geschafft. Die Website hat endlich ihre richtige Domain, die Seiten sind aufgeräumt und aktualisiert und der Blog wird auch wieder gefüttert.

Teil zwei ... nun ja. Zum Geld verdienen mit irgendwas gehört ja hier in Deutschland einiges dazu. Man kann sich nicht einfach hinstellen, etwas anbieten, Geld nehmen und fertig ist. Nein nein nein ... das geht nicht. Man muss unzählige Dinge beachten, sich dort anmelden, da was ausfüllen und an Dies und Jenes denken. Da habe ich RIESEN Glück, Freunde und Bekannte an meiner Seite zu haben, die mir helfen und bei denen ich mir Rat holen konnte. Denn dieses Jahr hatte ich es fest im Blick, endlich den ersten Schritt Richtung Selbstständigkeit bzw. Gewerbetreiben zu gehen.

Mein erster Anlaufpunkt war die Gemeindeverwaltung in meinem Wohnort Gersdorf. Dort meldete ich mich im Gewerbeamt an mit der Tätigkeit der Fotografie. Das Ganze ging ganz schnell, ich hatte das Formular schon Online durchgelesen und ausgefüllt. Alles der Beamtin gegeben, sie übertrug das in ihren Computer - und zack! 25 Euro los, Gewerbe in Gersdorf eingetragen. Fühlte sich schon mal echt cool an ...

Mit dem Nachweise über die Eintragung in der Hand und der Empfehlung, mich selbst bei der Handwerkskammer zu melden, ging es wieder nach Hause.

Ja, die Handwerkskammer ... da muss sich jeder Gewerbetreibende melden, der eine Art Handwerk ausübt. Und ja, selbst die digitale Fotografie und Bildbearbeitung zählt da mit rein. Anfangs dachte ich mir "Wofür brauche ich denn das ...?", aber nachdem ich ein wirklich nettes Gespräch mit einer Mitarbeiterin der Handwerkskammer Chemnitz führte, erschloss es sich mir. Denn es gab Seminare über die verschiedenen und wichtigsten Dinge, man hatte für jedes Problemchen einen Ansprechpartner und man kann Nachlässe bei verschiedenen Anbietern (zum Beispiel bei Strom) in Anspruch nehmen. Das alles steht zwar für mich noch außer Frage, da ich die ganze Fotografie-Geschichte nebenbei mache und eine Hauptberuf habe, aber dennoch interessant zu wissen.

Ich füllte ordnungsgemäß die 4 Seiten Formular aus, schicke sie per Mail an die zuständige Stelle und drei Tage später hatte ich meine Handwerkskarte im Briefkasten mit dem dazugehörigen Gebührenbescheid über 85 Euro. Auch ein Pamphlet an Flyern, Infoblättern und Aufklebern war mit dabei. Kann man ja alles irgendwann mal irgendwie gebrauchen.

Nun kommt der nächste Schritt: Finanzamt. Oh je... wieder 8 Seiten ausfüllen... Naja, ich habe ja Hilfe von meinem Schwiegerpapa, gelernter Steuerfachmann. Aber das Ausfüllen und überprüfen der Daten werde ich im Laufe der Woche noch erledigen.

Denn jetzt zum Sonntag tue ich etwas, das zwischen meiner Arbeit im Autohaus und meiner Fotografie in der restlichen Zeit auf keinen Fall zu kurz kommen darf - Entspannen.

Damit wünsche ich euch ebenfalls einen schönen Sonntagabend, genießt die restlichen Stunden des Wochenendes und einen guten Start morgen in die neue Woche!

Bis bald,

Eure LaEpona <3


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© 2019 BY LaEpona Fotografien

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