• Vanessa

Erfahrung - Indoorfotografie


Hallo ihr Lieben!

Ich habe mir mal wieder die Zeit genommen, euch einen Blogbeitrag zu einem neuen Thema zu schreiben. Also zumindest ist das Thema für mich neu. Und zwar geht es um die Indoorfotografie. Wer meine bisherigen Arbeiten kennt, weiß, dass ich nur Outdoor - also draußen in der Natur - fotografiert habe. Doch letztes Jahr hat mich meine gute Freundin Rebekka mehr oder weniger überredet, mal ein Projekt drinnen zu starten. Ich war gleich dafür, da ich mich dahingehend schon des Längerem ausprobieren und weiterbilden wollte.

Mein Glück war, dass ich bereits zwei Dauerlichtleuchten besitze. Mein Pech jedoch: nicht wirklich Platz, einen schönen Hintergrund oder ähnliches aufzubauen... zu meiner Wohnung gehört zwar noch ein relativ großer Raum, welcher jedoch mehr Baustelle als Studioraum ist. Doch Rebekka und ich wären nicht so ein gutes Team, wenn wir nicht auch dafür eine Lösung finden würden: wir haben einfach eine tüllähnliche Gardine von Ikea genommen und diese schön drapiert im Hintergrund mit Panzertape festgemacht. Und schon hatten wir unsere Shootinglocation für unsere Idee! Also kam Rebekka zu mir, konnte sich in Ruhe in meinem Bad fertig machen, wobei ich ihr eine Frisur passend zum Shooting zauberte, und dann ging es auch schon nach nebenan. Meine zwei Dauerlichtleuchten richtet ich so ein, dass eine von oben ihr Gesicht ausleuchtete, ohne dass es platt wirkte und dass die Konturen von Wangenknochen gut sichtbar waren. Die andere stellte ich ein klein wenig weiter weg, sodass die dunklere Seite etwas aufgehellt wurde, jedoch ohne die Konturen zu stören. Mit meinem Objektiv Canon 50mm 1.8 stellte ich eine Blende von 2.0 ein, um den Hintergrund noch etwas verschwimmen zu lassen. Bei dem etwas härter wirkenden Bild setzte ich nur eine Dauerlichtleuchte ein, um das Gesicht etwas aufzuhellen und die Konturen hervorzuheben. Um die Augen aufzuhellen nutzte ich meinen Reflektor. Nach einer halben Stunde hatten wir alle Bilder im Kasten und ich konnte mich an die Bearbeitung setzen. Hierbei verzichtete ich auf eingesetzte Texturen und arbeitete mit klaren Farben und einer guten Hautretusch mit viel Dodge and Burn. So entstand in Lightroom der erste Farblook, in Photoshop dann die Hautretusche, sowie der finale Bildlook. Wenn ihr Fragen habt, scheut euch nicht, mir zu schreiben! Viel Spaß beim Nachmachen!

Kurzzusammenfassung:

Was braucht ihr? - 2 Dauerlichtlampen (ca. 70€ - Amazon) > beides war bei mir bereits vorhanden - - 1 Reflektor (ca. 15€ - Amazon) > entfällt bei Budgetplanung

- 4 Stängel Schleierkraut 8€ - Blumenladen

- 1 Stängel Eustoma 2€ - Blumenladen

- 1 tüllartige Gardine 14€ - Ikea

- Make-Up


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© 2019 BY LaEpona Fotografien

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