• Vanessa

Erfahrung - Badewannenfotos


Hallo meine Lieben!

Heute gibt es mal einen Erfahrungsbericht von meinem ersten Badewannenshooting. Davor war ich ECHT aufgeregt und hab gedacht, alles geht schief.. Das lag auch daran, dass ich irgendwie keinen richtigen Beitrag zu diesem Thema gefunden habe, was man alles braucht, wie man alles her richten soll und so weiter... Deswegen habe ich mir nun gleich mal gedacht, ich schildere euch meine Erfahrung und auf was ich so geachtet habe - von der Vorbereitung bis zur Bearbeitung in Photoshop!

Was haben wir gebraucht?

Für die Art von Badewannenbilder, die wir haben wollten, haben wir frühlingshafte Blumen im Wert von 20,-€ gekauft, dazu noch pinke Badewasserfarbe von Tinti (gekauft im Rossmann) für 3,-€. Das Model hat einen dunklen Body mitgebracht, den sie sich schon lange vorher zugelegt hatte. Für das Set insgesamt haben wir natürlich eine Badewanne mit genügend Platz gebraucht. Zum Lichtsetting habe ich zwei Dauerlichtlampen genutzt. Eine davon links vom Model und eine aus Fußrichtung, weil in Kopfrichtung eine Wand war. Außerdem habe ich noch einen Blitz genutzt, der zur Decke gerichtet war. Und natürlich haben wir Wasser gebraucht - aber das ist ja logisch :D

Wie haben wir es gemacht?

Die Durchführung an sich war nicht so schwer. Das Model hat sich ins Wasser gelegt, die Blumen erst gebunden, dann lose hinterher. Ich selbst habe von oben fotografiert, habe mich also auf den Badewannenrand gestellt, um einen guten Winkel zum Model zu bekommen. Dieses Mal habe ich auch nicht mit meinem üblichen 50mm Festbrennweitenobjektiv gearbeitet, sondern mit meinem Kit-Objektiv, wo ich zwischen 18 bis 25mm Brennweite gespielt habe. Aufgenommen wurde alles im RAW-Format.

Nach einer Sunde war das ganze Spektakel auch schon wieder vorbei.

Wie lief die Bearbeitung ab?

Erstmal habe ich die Bilder natürlich in Lightroom entwickelt, wo ich schon einen etwas weniger verspielten Look genutzt habe. Außerdem habe ich Verzerrungen, die durch die doch sehr weitwinklige Brennweite entstanden sind, wieder entfernt. In Photoshop habe ich eine etwas kräftigere Hautretusche (Abpudern, Frequenztrennung, Dodge and Burn) angewandt, sowie den Kontrast und die Farben etwas verstärkt. Es ist auch eines der wenigen Bildreihen gewesen, wo ich bisher komplett ohne Texturen gearbeitet habe. Alles ist also durch Verlaufsumsetzung und den Farblooks entstanden.

Das sind zwei der fertigen Ergebnisse und ich bin sehr zufrieden. Gerade für die kältere Jahreszeit eignen sich also Badewannenshootings sehr um kreative Ideen umzusetzen. Die Möglichkeiten sind beinahe grenzenlos und ich freue mich schon auf das nächste, was hoffentlich bald ansteht.


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© 2019 BY LaEpona Fotografien

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